Der diesjährige ökumenische Gottesdienst zum Nationalfeiertag mit Ingrid Krucker-Manser, Pfarreibeauftragte, und René Schärer, evangelischer Pfarrer, wurde aufgrund von Regenwetter vom Dorfplatz in die Grubenmannkirche verlegt. Anhand des Liedes «Jede brucht sy Insel» von Peter Reber zeigten beide auf, wie wichtig Ruheinseln im Alltag sind. René Schärer warf zudem die Frage auf, ob nicht auch manchmal einfach nur «Sand im Getriebe» sei. Natürlich wurde das Lied auch gesungen, erst als Solo von René Schärer, welcher sich an der Gitarre begleitete, unterstützt von Gerd Spycher am E-Piano, später auch als Gemeindelied.
Im ersten Buch der Könige steht die biblische Erzählung über den Propheten Elia, der sich bei Gott über seine Kraftlosigkeit und die Nachstellungen seiner Feinde beklagt. Elia kniet auf dem Boden, eine Hand verdeckt die Augen, die andere hält grüne Blätter in der nach oben offenen Hand. Elia hat Gott im leisen Säuseln des Windes vernommen.
Ingrid Krucker bat in der Fürbitte um Beistand für Menschen im Strudel der Gewalt, René Schärer seinerseits um innere Ruhe und um das Sehnen nach Nähe zu Gott gebeten. Organist Gerd Spycher umrahmte die gehaltvollen Gedanken zum Thema mit meditativen Klängen.
Die Kollekte wurde für Kovive Schweiz erbeten, ein Hilfswerk, welches sich für benachteiligte Kinder und deren Familien einsetzt.

Annelies Seelhofer-Brunner

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