Pfarreiprojekt Kirchgemeinde Jonschwil - Pfarrei St.Martin Jonschwil

Pfarreiprojekt Philippinen

Schwester Laetita vom langjährigen Projekt auf den Philippinen war am 16./17. März 2019 in Jonschwil und hat zusammen mit einer Schülerin in den Gottesdiensten von ihren Eindrücken erzählt. Mit Suppentag und Kollekten der Gottesdienste vom 16. und 17. März wurde das langjährige Pfarreiprojekt auf den Philippinen unterstützt. Unsere Pfarrei ermöglicht mit regelmässigen Beiträgen den Schwestern Mariens und ihrer Schule den Lebensunterhalt in Manila.

Es war eine bereichernde Möglichkeit, Sr. Laetitia und Julie Ann zu begegnen. Sie erzählten von schweren Lebensumständen, von unfassbaren Bedingungen für Familien in gewissen Gebieten der Inseln, von Ausbeutung und fehlenden Bildungsmöglichkeiten für sozial Schwache.Allen Anwesenden wurde klar, dass jede Hilfe, sei sie noch so klein, wieder einigen Menschen zu Lebensperspektiven helfen kann. Das Zeugnis der Schülerin wurde zu einem eindrücklichen Moment.

Der Pfarreirat organisierte das anschliessende gemeinsame Suppenessen im Pfarreiheim.

Das Küchenteam mit Theres Städler kochte eine feine Gerstensuppe, die Wienerli waren schnell weg und mit Käse und feinen Desserts waren die Besucher bestens bedient. Sr. Laetitia konnte dank ihrer Anwesenheit vieles aus dem Leben in Manila erzählen. Die regen Gesprächsrunden im Saal zeigten unsere besondere Verbundenheit mit dem Projekt. Die bewährten und neuen freiwilligen Helfer haben viel zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen, der Pfarreirat bedankt sich bei allen herzlich für die Unterstützung.

Der Erlös zusammen mit den Kollekten ergab rund 4100 Franken, dies ermöglicht dem Projekt auf längere Sicht solide Voraussetzungen.

Philippinischer Nachmittag am Senioren-Treff vom März 2018

Vor einem Jahr unternahm eine Gruppe Pfarreiangehöriger eine Reise in die Millionenstadt Manila, um sich vor Ort ein Bild zu machen, was mit den gespendeten Geldern bewirkt wird. Am Senioren-Treff von Anfang März erzählten zwei Vertreter der Reisegruppe anhand einer aufschlussreichen Bilderreportage von ihren ergreifenden Erlebnissen. Die "Marienschwestern" geben Mädchen und Jungen Nahrung, Kleidung und ein Zuhause. Hier lernen sie auch, die Liebe und Barmherzigkeit zu üben und werden auf das Berufsleben vorbereitet. Die Referenten erzählten auch vom Besuch der erbärmlichen Slums von Manila, von wo die meisten Schützlinge stammen.

Zur Auflockerung durfte sich das Publikum zwischendurch philippinischer Musik erfreuen. Eine Gruppe gebürtiger Philippininnen, aus der Umgebung Uzwil, habt sich bereit erklärt, ihre Kultur den Senioren näher zu bringen. In farbenfrohen Kleidern präsentierten die sieben Frauen ihre Lieder und Tänze. Dazu gehörte auch der "Tinikling", der Nationaltanz der Philippinen. Dabei bewegen sich die Akteure tanzend zwischen zwei Bambusstangen, die dabei von zwei anderen Akteuren, abwechselnd auf den Boden und aneinander geschlagen werden. Auch Personen aus dem Publikum wurden eingeladen mitzutanzen. Es sei gar nicht so einfach, wie es aussehe, den richtigen Rhythmus zu finden, wie sie belustigt feststellten.

Zu guter Letzt luden die philippinischen Frauen zum Zvieri mit hausgemachten Köstlichkeiten ein. Mit Kaffee und süssen Ausbackzöpfli, Reisküchlein und Manjok-Gratin fand der interessante, eindrückliche und farbenfrohe Anlass seinengemütlichen Abschluss.

Monika Rütsche

Seit vielen Jahren unterstützt die Pfarrei Jonschwil die Schwestern Mariens auf den Philippinen - 4 Frauen, die sich um Jugendliche kümmern, die aus sozial schwierigen Familien stammen und bei den Schwestern mit Ausbildung, Schule, Lehre und Studium ein neues Leben für sich und ihre Familien aufbauen können.