Suppe essen für eine gerechtere Welt

Das diesjährige Motto des ökumenischen Anlasses heisst: „Gemeinsam für starke Frauen – gemeinsam für eine gerechte Welt“. Das Seelsorgeteam mit Sozialdiakonin Brigitte Heule, Theologin Ellen Schout Grünenfelder und Seelsorger Toni Ziegler hatte sich zu den Stichworten „Gerechtigkeit, Ernährung, Umwelt“ Gedanken gemacht.

Ein paar Konfirmanden, in Zusammenarbeit mit Brigitte Heule, griffen das Thema auf anhand der Diskussion beim Gemüserüsten für die Suppe. „Warum denn immer ich?“ fragte ein Mädchen. „Müssen denn immer die Mädchen diese Arbeit machen?“ Toni Ziegler nahm den Gedanken auf. Eigenschaften, die in den Köpfen vieler Menschen unverrückbar männlicher und weiblicher Lebensweise zugeordnet werden, verhindern Gerechtigkeit. Noch immer werden Mädchen und Buben unterschiedlich behandelt. Rollenbilder müssen hinterfragt werden.

Organist Christian Schneebeli trug mit seinem einfühlsamen Orgelspiel viel zu einem stimmigen, Gemeinschaft fördernden Gottesdienst bei. Auch die ausgesuchten Lieder – moderne, heutige Menschen ansprechende Texte mit passendem Rhythmus – unterstrichen das Gesagte. Beim anschliessenden Suppenessen wurde die Gemeinschaft gepflegt. Wie jedes Jahr geht der Erlös an Brot für alle und CARITAS. Damit wird armen Menschen in verschiedenen Ländern das Leben erleichtert.

Annelies Seelhofer-Brunner

„Warum immer ich?“ fragte dieses junge Mädchen.


Auch junge Menschen setzen sich für andere ein: Hier beim Verkauf von Fairtrade-Rosen für die genannten Hilfswerke.